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Der Standard einer Hunderasse zeichnet ein Idealbild, das Zuchtziel. Einen solchen "Traumhund" gibt es niemals, er ist absolut das vorgegebene Ziel für den Züchter. Je näher seine Hunde an dieses Ziel herankommen, desto vollkommener sind sie. Der Rassestandard ist ein verbindlicher Leitfaden, sowohl für Züchter wie für Zuchtrichter. Um den richtigen Rassetyp und anatomische Gesundheit zu erreichen, müssen beide versuchen, so nahe als irgend möglich am Standard zu züchten und zu richten. Richtig im Sinne der Standardzucht ist nur, was für die Rasse zweckmäßig ist. Modische Einflüsse sind deshalb mit größter Zurückhaltung in den Begriff "schön" einzubeziehen. Ein Hund kann seine Beschaffenheit (Konstitution) nur dann voll nutzen, wenn er sich auch in guter Verfassung (Kondition) befindet. © B-V-L Team Wesentliche Punkte des Basenji Kopfes sind:
Die Faltenbildung Die Faltenbildung des Basenjis sollte so sein, daß sich zwischen Augen und Nasenansatz eine Raute bildet. Die Ohren Die Ohrwurzel muss auf Höhe der äußeren Augenlinie angesetzt sein. Es ist das weit angesetzte Ohr, das beim Stellen der Ohren die lose Haut zwischen den Ohren in Falten schiebt. Bei einem Ohr das nicht weit genug auseinander angesetzt ist und das Fell nicht locker ist, werden beim Stellen der Ohren nur ein paar gerade Falten ohne die gewünschte Raute produziert.
Der Basenji hat auch keine spitzen Ohren. Das Ohrende ist mäßig gerundet. Die meisten unserer Rassen haben keine natürlich gerundeten Ohren! In der Juli Ausgabe 1989 des Magazins "The Basenji" ist eine Kopfstudie abgebildet. Hier kann man gut sehen, daß die Häubchenohren weit am Kopf angesetzt sind und mit den äußeren Augenwinkel eine Linie bilden. Sind die Ohren gestellt, bildet sich dann bei lockerem Fell die gewünschte Rautenbildung.
Der Basenji hat keinen STOP!Wenn Sie mit ihrem Finger von der Mitte des Kopfes herunterfahren - zwischen den Augen entlang - spüren Sie eine leichte Kerbe, aber keinen Stop! Der Basenji hat einen wahrnehmbaren Stop. Das heißt, lediglich unser Auge meint einen Stop wahrzunehmen. Dies wird durch die Position des Auges und der etwas fleischigen Augenbrauenpartie unserer Basenjis herbeigeführt. Die meisten Künstler die einen Basenji malen und ihn nicht in Natura kennen, "vermiesen“ häufig einen Basenjikopf indem sie einen Stop hineininterpretieren.
Der Standard sollte eigentlich aussagen:........ einen vermeintlichen Stop (aber keinen tatsächlichen Stop). Sonst werden wir irgendwann einmal Basenjis mit einem Stop haben. (Artikel von Wilma Bauer, USA, erstmalig erschienen in "The Basenji" im Juni 1989. Bilder von Robert Cole. Ins Deutsche übertragen von Uschi Grewe, ti-n Abou Teka Basenjis.)
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